| © Doris Majewski

Michael Majewski ist Deutscher Vizehochschulmeister im Halbmarathon

Der Student der Universität Osnabrück lief beim Gutenberg Marathon in Mainz am vergangenen Sonntag die 21,095 Kilometer in 1:12:21 und belegte damit den zweiten Platz im Halbmarathon der deutschen Hochschulmeisterschaften. „Ich bin damit der zweitschnellste Student in Deutschland über die 21,095 Kilometer im Halbmarathon – das hat einen hohen Stellenwert für mich“, betont Majewski.


In 1:12:21 kam er nur 11 Sekunden nach Tom Ring von der Universität Kassel ins Ziel. Majewski: „Bis Kilometer 20,5 sind wir zusammen gelaufen.“ Beim Gutenberg Halbmarathon gingen gut 7000 Teilnehmer an den Start. Vor vier Wochen bereitete er sich schon auf die deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Hannover vor, belegte dort mit der persönlichen Bestzeit von 1:10:51 Platz 32 – als schnellster deutscher Starter. „Ich war im Februar im Trainingslager in Portugal und bin danach etwa 100 Kilometer pro Woche neben meinem Studium gelaufen.“ Geplant habe er die Vorbereitung mit seinem Trainer Volker Herrmann vom Verein BV Garrel. „Beim Osnabrücker Turnerbund OTB darf ich als Gast jeden Dienstag die Tempoeinheiten mitmachen, das hat zum Erfolg beigetragen.“


„Bei 26 Grad und Wind wie am Sonntag in Mainz nutze ich jede Trinkstation – beim Halbmarathon verliert man viel Flüssigkeit“, ein weiteres Erfolgsrezept sei aber auch Teamarbeit, verrät Majewski: „Tom Ring und ich haben uns gegenseitig Wasser gereicht, wenn einer bei einer Verpflegungsstation leer ausgegangen ist. Wir haben uns nicht als Gegner gesehen, sondern wollten gemeinsam möglichst weit nach vorne.“ Schon 2015 feierte er als deutscher Marathonmeister der Volks- und Raiffeisenbanken in Münster einen großen Erfolg.


Michael Majewski studiert im zweiten Semester Mathe und Sport auf Lehramt an der Uni Osnabrück und möchte gern Grundschullehrer werden, „um Kinder möglichst früh in Sport und Mathematik zu fördern. Als Trainer einer kleinen Fußballmannschaft hat es mir richtig viel Spaß gemacht, zu erleben, wie schnell Kinder lernen und sich weiterentwickeln.“ Stadt und Campus Osnabrück seien zu seiner zweiten Heimat geworden: „Ich habe hier einige Leute kennengelernt, auch, weil mich der OTB integriert hat. Und beim Wohltätigkeitslauf auf dem

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